Dienstag, 15. November 2016

Kürbis-Cranberry-Curry


Wenn es so kalt ist wie in den letzten Tagen, dann mag ich abends am liebsten irgendwas Wärmendes. Nachdem ich nicht so der Supperfan bin, gibt's bei mir stattdessen dann Curry. Mein all-time-favorite ist neben einem unglaublich leckeren Butter Chicken aus der Saveurs dieses Curry aus der deli. Eine abgewandelte Version auf Kürbisbasis gibt's heute hier auf dem Blog.

Man nehme für vier hungrige Gäste (oder eine Person die sich dann freut, statt Mensaessen in den Tagen drauf was Leckeres auf dem Teller zu haben...)

1 Hokkaidokürbis 
2 Auberginen 
2 kleine Speisezwiebeln 
1 Knoblauchzehe 
1 kleine Knolle Ingwer 
1 Dose Kokosmilch 
1 Dose Tomaten 
1 Handvoll Cranberries 
Currypulver
Mandelblättchen

1. Auberginen würfeln, in ein Nudelsieb geben und mit 2 TL Salz bestreuen. 15 min Wasser ziehen lassen, dann trockentupfen. In einer Pfanne Öl erhitzen und Auberginen portionsweise schön kross braten.

2. Knoblauch und Zwiebeln hacken, Ingwer reiben und Öl in einem Top erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer 2 Minuten anrösten, dann 2 EL Currypulver darüberstäuben. Kurz weiterbraten, dann mit Kokosmilch und den Dosentomaten ablöschen. Die Cranberries dazugeben und das Ganze ca. eine viertel Stunde köcheln lassen. Danach mit einem Pürierstab fein pürieren.

3. Hokkaido in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Auberginen zur Sauce geben. Auf niedriger Flamme köcheln, bis der Kürbis durch ist (ich mag ihn noch mit biss und nicht zu weich). Jetzt mit Pfeffer und gegenebenfalls Salz nachwürzen (braucht man aber finde ich fast nicht, weil die Auberginen gut Salz abgeben). Mit Mandelblättchen bestreuen und zu Reis servieren.



Samstag, 5. November 2016

Westend Factory - ein neues Steak&Fischrestaurant in München

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Hotelrestaurants eilt ja normalerweise eher so der "ganz nett, aber nichts Besonderes"-Ruf voraus. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, bei einem Hotelaufenthalt mal im hauseigenen Restaurant gespeist zu haben, weil mich das vom Ambiente und der Speisekarte her irgendwie extrem angesprochen hätte (Frühstück sei da jetzt mal ausgeklammert).
Nicht so in der neu eröffneten "Westend Factory" im Sheraton am Heimeranplatz, wo blauweiße Küchenfliesen unverputzte Betonwände treffen, lokales Craftbier serviert wird und Speisen so serviert werden, dass geteilt werden soll. Besonderen Wert wird hier auch auf die Herkunft der verwendeten Zutaten gelegt: Statt Fleisch und Fisch, das schon um den halben Globus geschippert ist, gibt es hier Saibling vom Starnberger See oder Ochse aus Ismaning.

Ich durfte die "Westend Factory" neulich zusammen mit Amelie von kunterbuntweissblau und Karl von gut-essen-in-muenchen ausgiebig testen. Zur den Vorspeisen (meine kleinen Highlights waren der Weideochsentatar und die Kruste vom Schweinebauch) wird hausgemachtes Brot serviert, die Speisen sind elegant und schlicht angerichtet.

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Wie schon erwähnt werden besonders die Hauptgerichte (mein Favorit: das Entrecôte aus dem Münsterland) eher unkonventionell serviert: Statt einer Portion auf einem Teller pro Person darf sich hier jeder selbst auftun. Find ich gut!

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Mir hat's jedenfalls extrem gut geschmeckt, und das unkonventionelle Konzept gefällt mir auch. Preislich bewegen wir uns bei der "Westend Factory" natürlich absolut auf Münchner Niveau, aber die Qualität der Speisen ist den Preis wirklich wert.
Ein abschließendes Statement von meinem Bloggerkollegen Karl:
„Ich mag die Atmosphäre und das Ambiente. Die Speisen waren absolut hochwertig. Meine Favoriten waren das Ochsentatar, das Bier-Sorbet und das Entrecôte mit Spätzle. Ich finde das Konzept gut, würde mir aber noch etwas mehr Abwechslung auf der Karte wünschen.“

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ottolenghi-inspirierter Ofenkürbis mit Tahine und Pistazien

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Am letzten Wochenende wurde offiziell unsere Ackersaison beendet. Karotten und Fenchel habe ich neulich schon als Snack nach dem Sport vernichtet (so groß war die Ausbeute da leider nicht...), aber die Zwiebeln und Rote Bete fristen seitdem in meinem Vorratsschrank ihr tristes Dasein. Eigentlich mag ich nämlich Rote Bete so pur gar nicht. Beim Stöbern nach Kürbisrezepten bin ich dann durch Zufall bei foto e fornelli auf ein (schon abgewandeltes) Ottolenghi-Rezept für Ofenkürbis gestoßen, das irgendwie ziemlich abgefahren und lecker klang. Und ich dachte, dass Rote Bete da vielleicht ganz gut dazu passen könnten... Stimmt auch, und in der Form schmecken sogar mir Rote Bete.
Ein weiteres Novum hier auf dem Blog: Ich habe mich gestern zum ersten Mal ganz spontan an mystic light photography versucht, ohne richtige Foodprops, ohne richtigen Untergrund (das da ist mein Küchentuch), als Lichtquelle ganz provisorisch auch nur meine Wohnzimmertischfunzel... Und irgendwie mag ich's trotzdem... :)

Für ca. drei Portionen braucht ihr

1 Hokkaidokürbis
1 Knolle Rote Bete (frisch)
2 kleine Zwiebeln
1 Handvoll Pistazien
125 g Joghurt
2 EL Tahine
1 EL Zitronensaft
Olivenöl

1. Ofen auf 220 °C vorheizen. Kürbis waschen, in Spalten schneiden. Rote Bete schälen und würfeln. Zwiebeln in Ringe schneiden. Auf einem Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln. Salzen und pfeffern. 30 min (Mitte, Ober- und Unterhitze) backen, dabei gelegentlich wenden.

2. Für den Dip Tahine mit Joghurt und Zitronensaft verrühren. Pistazien hacken.

3. Gemüse auf einer Platte anrichten, Dip darübergeben und mit Pistazien bestreuen.

Ich hoffe, euch schmeckt das Ganze so gut wie mir!

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